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Kleine Ausgaben: So sparst du im Alltag Geld, ohne zu verzichten

Kleine Ausgaben sind Käufe, die häufig vorkommen und kaum auffallen: ein Kaffee, ein Getränk, der Lieferdienst, ein Abo, das sich von selbst verlängert. Einzeln fallen sie nicht ins Gewicht, zusammen können sie aber einen guten Teil deines Monats ausmachen. Die gute Nachricht: Um im Alltag Geld zu sparen, musst du nicht auf alles verzichten, du musst sie nur sehen.

Pro Tag8 €
Pro Monat240 €
Pro Jahr2.880 €
Beispiel für kleine Ausgaben: 8 € am Tag ergeben 240 € in 30 Tagen und 2.880 € in 12 Monaten.

Was mit kleinen Ausgaben gemeint ist

Man nennt sie auch Kleckerbeträge: Jeder für sich ist winzig, aber sie kommen jeden Tag. Ein paar typische Beispiele:

  • Kaffee, Brezel oder Snack beim Bäcker
  • Getränke, Süßigkeiten und Knabberzeug
  • Lieferdienst und Liefergebühren
  • Abos, die du nicht mehr nutzt
  • Kleine In-App-Käufe und Handy-Extras
  • Gebühren fürs Geldabheben am fremden Automaten oder für Überweisungen

Wie viel zusammenkommt: ein Beispiel

8 € am Tag zum Beispiel klingen nach wenig. In 30 Tagen sind das aber 240 € und in 12 Monaten 2.880 €. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500 € ist das in einem Jahr mehr als ein ganzes Monatsgehalt.

Das heißt nicht, dass diese 8 € schlecht ausgegeben sind. Es heißt nur, dass es sich lohnt zu entscheiden, ob du sie dort haben willst oder lieber woanders.

Wie du sie entdeckst

Kleine Ausgaben verstecken sich in der Routine. Der erste Schritt ist also, sie offen anzuschauen, ohne dich zu bewerten:

  • Schreib zwei Wochen lang alles auf, auch die kleinsten Beträge.
  • Markier am Ende, was sich wiederholt, und rechne es zusammen.
  • Frag dich bei jedem Punkt: Genieße ich das, oder ist es reine Gewohnheit?

Wie du sie ohne schlechtes Gewissen reduzierst

Es geht nicht darum, dir alles zu verbieten, sondern darum, auszuwählen. Wenn du die kleinen Ausgaben aus dem Beispiel halbierst, werden 120 € im Monat frei: 1.440 € im Jahr. Ein paar Ideen, die oft funktionieren:

  • Behalte die kleinen Freuden, die du am meisten genießt, und streich die, die du nur aus Gewohnheit mitnimmst.
  • Gib dir für kleine Freuden einen Wochenbetrag, zum Beispiel 28 € – halb so viel wie 8 € an sieben Tagen; wenn er aufgebraucht ist, wartest du bis zur nächsten Woche.
  • Prüf deine Abos einmal im Monat und kündige die, die du nicht genutzt hast.
  • Nimm an manchen Tagen Wasser oder einen Snack von zu Hause mit.
  • Was du freimachst, schiebst du sofort aufs Sparen, damit es nicht wieder verschwindet.

Häufige Fragen

Zählt jede kleine Ausgabe dazu?

Nein. Gemeint sind Ausgaben, die klein, häufig und fast automatisch sind. Wenn der tägliche Kaffee dein Lieblingsmoment des Tages ist und in dein Budget passt, ist das eine Entscheidung und kein Leck.

Wie viel kann ich sparen, wenn ich sie reduziere?

Das hängt von deinen Gewohnheiten ab. Deshalb lohnt es sich, sie zuerst zu messen: Nach zwei Wochen Aufschreiben hast du deine eigene Zahl und weißt, wie viel du freimachen könntest.

Allgemeine Informationen zum Ordnen deiner Finanzen; keine persönliche Finanzberatung.